Eichen-ProzessionsspinnerDer Eichen-Prozessionsspinner

Von Jahr zu Jahr nimmt die Gefährdung durch den Eichenprozessiosspinner (EPS) auch in unseren Breitengraden zu. Die Ende April bis Anfang Juli auftretenden Raupen, leben von Beginn an in einen Familienverbund, in welchem sie sich prozessionsartig zur Nahrungsaufnahme in das Blattwerk von Eichen bewegen, und sich später in bis zu 1 m großen Nestern zusammenfinden. In seiner Entwicklung durchläuft der EPS 5 bis 6 Entwicklungsstadien, wobei erst nach dem dritten Stadium (meist Ende Mai) die gefürchteten Gifthärchen mit Widerhaken entwickelt werden. Diese können sich über mehrere Jahre im Buschwerk und Boden anreichen und bei Kontakt ganzjährig zu einer Raupendermatitis führen.

Bekämpfung:

Vorbeugende Maßnahmen können in der Zeit von Ende April bis Mitte Mai mit einen Pflanzenextrakt des Neembaumes (NeemProtect) durchgeführt werden. Das in die Pflanze eindringende Spritzmittel bewirkt bei der Raupe nach kurzer Zeit einen Fraßstopp, wodurch auch der Häutungsvorgang behindert wird. Die Raupe stirbt.

Für eine akute Bekämpfung sollte aufgrund des hohen gesundheitlichen Risiko ein Fachmann beauftragt werden. Wir bieten Ihnen eine Bekämpfung des EPS, ohne das Freisetzen von Gifthärchen, wie es bei der Abflammmethode aufgrund der Thermik geschehen kann. Entfernte Nester werden von uns sachgerecht entsorgt, ohne die Umwelt zu gefährden.